Wer Urlaub in Nordthailand macht, wird nicht umhin kommen, in Chiang Mai Station zu machen. Für viele ist die Stadt der Ausgangspunkt für Ausflüge, hat aber auch selbst einiges zu bieten. Der erste Weg führt Touristen in der Regel in die Altstadt, die von einer gewaltigen Mauer umgeben ist und der man viele Tempel sehen kann, die aus der Zeit des Lanna-Reiches stammen. Der Wat Chedi Luang ist dabei der bekannteste Tempel und wird auch heute noch für religiöse Zeremonien genutzt. Der Eintritt ist frei, man kann aber Spenden hinterlassen.

Als nächstes wird man die Wanderschuhe schnüren müssen und sich auf den Weg zum Doi Suthep Temple machen, der auf dem gleichnamigen Berg liegt. Man kann aber auch ein großes Stück des Wegs mit einem Taxi nach oben fahren. Von der Bergkuppe aus hat man eine atemberaubende Aussicht auf Chiang Mai und die umliegenden Bergketten. Hier lassen sich auch wunderbare Fotos machen.

Tropische Vögel und Pferdedroschken

Der Doi Inthanon liegt im gleichnamigen Nationalpark und ist Thailands höchster Berg. Im Januar kann man hier sogar Frost sehen. Im Park selbst finden sich viele Wasserfälle, hier leben sogar auch noch viele Hmong und Karen, die Urvölker Asiens. Sie pflegen noch ihre jahrhundertealten Kulturen. Angeblich gibt es hier noch Tiger, man wird aber mit größerer Wahrscheinlichkeit Schlangen sehen, große Geckos und asiatische Ziegen. Sehr bekannt ist der Park auch für seine Vielfalt an Vögeln.

Lampang ist die Hauptstadt der gleichnamigen Provinz und die drittgrößte Stadt Thailands. Hier sollte man auf jeden Fall einen Halt machen, wenn man einheimische Märkte sehen will. Die Stadt war und ist ein wichtiger Knotenpunkt für den Transport von Waren und Gütern. Auch wenn das heute zum großen Teil über die Straße und die Eisenbahn geschieht, gibt es in Lampang immer noch Pferdefuhrwerke, die durch die Stadt fahren. Weil man sich hier viel alte Kultur bewahrt hat, wird die Stadt auch das letzte Paradies Thailands genannt.