Die etwas abgelegene Lage des thailändischen Nordens schätzen alle, die Ruhe und Entspannung suchen. Entsprechend haben sich hier viele Künstler angesiedelt, es gibt aber auch Wellness-Einrichtungen. Die großen Luxushotels bieten fast ausnahmslos Yoga-Klassen an, außerdem kann man verschiedene Meditationstechniken lernen.

Wer es besonders authentisch haben will, kann einen thailändischen Tempel besuchen. Im Wat Ram Poeng bei Chiang Mai erklären die Mönche den Reisenden, was es mit der buddhistischen Lehre auf sich hat und wie man sie auch zur Entspannung benutzen kann. Bei der Vipassana-Meditation geht es vor allem darum, sich selbst zu erkennen und die Umgebung ausschalten zu können. Wer es richtig machen will, bucht sich hier drei Wochen lang ein – und wird auch auf Musik, Radio und Fernsehen verzichten müssen.

Es gibt aber auch einfachere Angebote im Norden Thailands, wenn es um Entspannung geht. Viele der Luxusressorts haben Wohfühlangebote mit Spa-Behandlungen, Kräutersauna und vielen Massagen sowie Yoga- und Meditationsklassen.

Kunst in Chiang Mai

Die Stadt in den Bergen hat sich längst einen Namen in der Kunstszene gemacht. Hier haben sich viele Künstler angesiedelt, die der Hektik der Großstadt entfliehen wollen. Wie wichtig Kunst ist, zeigt sich in der Arbeit der Chiang Mai Universität, die eine permanente Ausstellung bietet. Hier kann man sich moderne und zeitgenössische Arbeiten thailändischer Künstler auf hohem Niveau anschauen. Die Werke haben aber nichts mit den traditionellen Bildern zu tun, die man auf den Nachtmärkten findet. In der Innenstadt von Chiang Mai haben sich auch viele Galerien angesiedelt, die entweder von einem Künstler betrieben werden oder Werke mehrerer Künstler anbieten. Zu diesen gehört das Matoom Art Space, ein recht einfach eingerichtetes Haus, in dem immer wechselnde Ausstellungen gezeigt werden. Es lohnt sich aber, durch die vielen Bilder zu stöbern, die nach der Ausstellung in der Galerie verbleiben. Man kann hier Originale als auch Drucke und Miniaturen erwerben.